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Wounded Program

Rettung für hilflose Hunde

In unserem Aufenthalt in Indonesien haben wir uns mit tollen und vertrauenswürdigen Menschen vernetzt, die wie wir, das Hundeleid auf Lombok nicht ertragen können und etwas verändern wollen. Unsere lokalen Retter:innen und unser kooperierender Tierarzt sind vor allem in Mataram und am Tajung Aan Beach unterwegs. 

 Leider sind Hunde auf Lombok bei Verletzungen und Erkrankungen in der Regel komplett auf sich gestellt und müssen meist einen qualvollen Tod sterben. Durch den religiösen und kulturellen Hintergrund in Indonesien sind Hunde zumeist unerwünscht oder gar geächtet und erfahren dementsprechend keine Hilfen. Schlimmer noch- einige Menschen fügen den Hunden sogar selbst Schaden zu.

Unser Wounded Program ist, wie alle anderen unserer Projekte vollständig auf Spenden angewiesen und kann auch nur mit diesen erfolgen.

 

So sieht unser Wounded Program aus:

 

Hilfe bei Krankheiten

Viele Hunde auf Lombok haben mit Krankheiten wie zB. Räude zu kämpfen, was für die Hunde sehr qualvoll ist. Wir möchten die Hunde medikamentös versorgen. Im Beispiel unten könnt ihr unseren Straßenwelpen „Dumbo“ sehen, der einst ein trostloses Straßenleben unter Hunger und ausgeprägter Räude führen musste. Unsere Retter:innen konnten nicht wegschauen und brachten Ihn zum Tierarzt, wo er zwei Wochen mit einem Medikament gegen Hautkrankheiten behandelt wurde. Wenige Wochen später wuchs sein Fell schon wieder nach und er konnte sich an einem vollen Napf erfreuen. Glücklicherweise konnten wir für Dumbo sogar eine Pflegestelle finden, sodass er nicht mehr in sein hartes Leben als Straßenhund zurückkehren musste.

Dumbo als Straßenwelpe vor seiner Behandlung

 

Dumbo nach der Behandlung in seiner Pflegestelle

 

Kampf gegen Wurmbefall

Auf Lombok gibt es ein großes Problem mit Würmern, was – neben der Nahrungsknappheit- dazu führt, dass die Hunde keine Nährstoffe aufnehmen können. Dies zeigt sich auch im Stadtbild zB. in Mataram: soweit das Auge reicht, erscheinen bis auf die Knochen abgemagerte und dehydrierte Hunde. Das Ziel unserer Retter:innen ist es, so viele Hunde wie möglich medikamentös auf der Straße zu versorgen, zB, mit Drontal (Entwurmungsmittel).

 

Hilfen bei Verletzungen und Madenbefall

Durch die ausbleibenden Hilfen sind die Hunde zumeist hilflos sich selbst überlassen. Ohne Behandlung sammeln sich in den offenen Wunden schnell Maden, die den Hund bei lebendigem Leib auffressen.  Leider entstehen diese Verletzungen insbesondere auf Lombok sehr oft, da die Nahrungsknappheit und der große Hunger häufig zu Hundekämpfen und Bisswunden führen. Auch dies begegnet einem in einem Lombok Urlaub zwangsläufig. Wir möchten so viele Hunde, wie unsere Spendengelder es zulassen, tierärztlich behandeln lassen und sie vor dem Tod und Schmerz bewahren.

 

 

 

weitere Projekte

Für mehr Informationen zu unserer Kampagne „Make it paws-ible!“ klick hier!

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